neues deutschland: Europäische Kirchen für Entschädigung der EU-Aufnahmeländer von Flüchtlingen

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Die christlichen Kirchen fordern einen
Richtungswechsel der EU von der bisherigen Abschottungspolitik
gegenüber Flüchtlingen in Richtung auf ihre Integration. Der in der
kommenden Woche anberaumte Rat der Innen- und Justizminister der
Mitgliedsstaaten müsse für eine gerechte Verteilung der Lasten unter
den 28 Mitgliedstaaten anhand eines verbindlichen
Verteilungsschlüssels sorgen, verlangte die Generalsekretärin der
Flüchtlingskommission der europäischen Kirchen, Doris Peschke, im
Gespräch mit der in Berlin erscheinenden Tageszeitung „neues
deutschland“ (Dienstagausgabe). Peschke kündigte mit Blick auf das
Ratstreffen einen Forderungskatalog der Kirchen an. Ein Ausweg aus
der Verweigerung eines Teils der EU-Länder wäre nach ihrer
Vorstellung die Aufspaltung in solche, die zu einer Lastenverteilung
bereit sind, und solche, die sich verweigern. Die Kirchen treten für
eine Umlage der Verweigererländer ein. Die Aufnahmeländer sollten mit
Zuschüssen aus Brüssel für ihre Kosten entschädigt werden, mit Geld,
das die Verweigerer aufbringen müssten.

Pressekontakt:
neues deutschland
Redaktion

Telefon: 030/2978-1715

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