neues deutschland: Ex-IG-Metall-Vorstand König dringt auf Eindämmung von Werkverträgen und Leiharbeit

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Das ehemalige Vorstandsmitglied der IG Metall Otto
König warnt vor dem Hintergrund des blockierten Gesetzes zur
Regulierung von Leiharbeit und Werkverträgen im Bundeskabinett zu
einer raschen Einigung im Sinne der Beschäftigten. „Gesetzliche
Eingriffe gegen die Ausweitung betrieblicher Zwei-Klassen-Systeme
sind überfällig“, schreibt König in einem Gastbeitrag für die in
Berlin erscheinende Tageszeitung „neues deutschland“
(Freitagausgabe). Besonderes Augenmerk legt der Publizist auf die
Eindämmung von Werkverträgen, die in Schlüsselbranchen wie der
Automobilindustrie bis auf ein Drittel der Größe der Stammbelegschaft
angewachsen sind. Eine Umfrage der IG Metall habe ergeben, dass in
mehr als zwei Dritteln der Betriebe eine Fremdvergabe über
Werkverträge erfolge. „Dabei werden Tarifverträge ebenso wie
arbeitsrechtliche Schutzbestimmungen unterlaufen – und Lohndumping
betrieben“, kritisiert König.

Pressekontakt:
neues deutschland
Redaktion

Telefon: 030/2978-1722

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