neues deutschland: Extremismusexperte lehnt Dokumentationsstelle gegen Rechts in Thüringen ab

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Der Vorsitzende der Mobilen Beratung in Thüringen
(Mobit), Sandro Witt, lehnt die geplante Dokumentationsstelle für
Menschenrechte, Grundrechte und Demokratie im Freistaat ab. »Ich sehe
schon, dass das im Zweifelsfall in Konkurrenz zu Mobit steht«,
erklärte der Rechtsextremismusexperte gegenüber der in Berlin
erscheinenden Tageszeitung neues deutschland (Dienstagausgabe). Statt
mit dem Zentrum eine neue Struktur zu schaffen, schlägt er vor, die
Kompetenzen von Mobit zu stärken. Beispielsweise könne der Verein um
Menschen mit wissenschaftlicher Expertise erweitert und so zur
zentralen Koordinierungs- und Anlaufstelle für den Kampf gegen Rechts
in Thüringen gemacht werden, erklärte Witt weiter. Auch die SPD
kritisiert das im rot-rot-grünen Koalitionsvertrag festgeschriebene
Vorhaben: »Wenn überhaupt, kommt das in einer abgespeckten Version,
am besten gar nicht.«

Pressekontakt:
neues deutschland
Redaktion

Telefon: 030/2978-1715

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