neues deutschland: Gebhardt will Landesvorsitzender der Linken in Sachsen bleiben

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Rico Gebhardt, Landesvorsitzender der Linken und
Fraktionschef seiner Partei im sächsischen Landtag, trägt sich mit
der Absicht, im September erneut für das Amt als Vorsitzender der
Linkspartei zu kandidieren. In einem Interview der in Berlin
erscheinenden Tageszeitung „neues deutschland“ sagte Gebhardt, er
wolle als Moderator eines fairen Meinungsstreits in der Partei und
als Kommunikator nach außen auftreten. In der Vergangenheit habe die
Partei zu oft durch interne Grabenkämpfe einen Teil des von der
Wählerschaft geschenkten Vertrauens wieder verspielt.

In der Verabredung von Linkspartei, SPD und Grünen auf gemeinsamen
Kandidaten sieht Gebhardt auch nach den jüngsten Kommunalwahlen in
Sachsen einen „Weg zur Änderung von Mehrheiten und Machtverhältnissen
im Freistaat“, auch wenn die gewünschten Mehrheiten wie zuletzt bei
der Stichwahl des Oberbürgermeisters in Dresden nicht erreicht
wurden. Zu überlegen wäre, ob man schon im ersten Wahlgang nur einen
gemeinsamen Kandidaten anbieten solle, so Gebhardt. Vielleicht sei es
besser, zunächst getrennt ins Rennen zu gehen, in der Stichwahl aber
„eine klare Empfehlung zugunsten des jeweils Bestplatzierten zu
geben“.

Pressekontakt:
neues deutschland
Redaktion

Telefon: 030/2978-1715

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