neues deutschland: Griechischer Minister: Müssen Gesundheitssystem vor Kollaps bewahren / Xanthos: Auflagen der Gläubiger können geändert werden

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Der neue griechische Gesundheitsminister Andreas
Xanthos sieht die Gefahr eines Kollaps des griechischen
Gesundheitssystems immer noch nicht abgewendet. Die neue Regierung in
Athen werde als erstes garantieren müssen, »dass das
Gesundheitssystem funktioniert. Zurzeit besteht die Gefahr, dass es
zusammenbricht. Die Gesundheitsversorgung braucht besondere
Unterstützung«, sagte Xanthos der in Berlin erscheinenden
Tageszeitung »neues deutschland« (Mittwochausgabe).

Mit Blick auf die nötigen Mittel zur Finanzierung sagte der
SYRIZA-Politiker, es gebe im Gesundheitssystem »an vielen Stellen
Korruption und unnötige Ausgaben. Die erste Aufgabe wird sein, die
Korruption zu stoppen und den Geldfluss so zu organisieren, dass die
Mittel dorthin kommen, wo es nötig ist.«

Die Auflagen der Gläubiger für das laufende Kreditprogramm sieht
Xanthos nicht als unumstößlich an. »Es gibt Vorgaben im Memorandum,
die geändert werden können. Wir werden das mit Nachdruck versuchen.«
Generell müsse die SYRIZA-geführte Regierung aber »das
Steuereinkommen erhöhen und die Verteilung von Reichtum in der
Gesellschaft ändern, damit die Menschen mehr Geld haben«.

Pressekontakt:
neues deutschland
Redaktion

Telefon: 030/2978-1715

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