neues deutschland: Harald Wolf widerspricht EZB-Kritik / Berliner Ex-Wirtschaftssenator: Grund für Niedrigzinsen ist verordnete Austerität

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Für den früheren Berliner Wirtschaftssenator Harald
Wolf ist die Kritik an der Zinspolitik der Europäischen Zentralbank
(EZB) nicht plausibel. „Die eigentliche Wurzel für die gegenwärtig
niedrigen Zinsen ist nicht die Politik der EZB“, schreibt Wolf in
einem Gastbeitrag für die in Berlin erscheinende Tageszeitung „neues
deutschland“ (Freitagausgabe). Etwas anderes trage dafür die
Verantwortung: „die Wachstums- und Investitionsschwäche und die
deflationären Tendenzen im Euroraum“. Nicht die Zentralbank sei das
Übel, so das Vorstandsmitglied der Linkspartei, sondern die der
Eurozone verordnete Austerität sowie die Politik der „schwarzen
Null“, die notwendige Investitionen verhindere. „Und eine Politik,
die die Altersversorgung zum Spielball der Finanzmärkte gemacht hat.“

Pressekontakt:
neues deutschland
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Telefon: 030/2978-1715

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