neues deutschland: Historiker Zeuske: „Der tote Chávez ist unbesiegbar“

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Bei den Präsidentschaftswahlen am 14. April stehen
die Zeichen eindeutig auf einen Sieg für Nicolás Maduro, dem vom
verstorbenen Präsidenten Hugo Chávez auserkorenen Stellvertreter.
Auch Michael Zeuske, renommierter Historiker für iberische und
lateinamerikanische Geschichte, geht in der Tageszeitung „neues
deutschland“ (Freitagausgabe) von einem „eindeutigen Wahlerfolg“ für
Maduro aus. Probleme für den bolivarianischen Prozess sieht er erst
mittelfristig – „vor allem wegen der Tatsache, dass Hugo Chávez eben
nicht mehr da ist. Ich sehe in diesem Zusammenhang zwei zentrale
Aspekte: Zum einen war Chávez sozusagen das unumstrittene Oberhaupt
des politischen Prozesses. Vor allem aber war er ein extrem
geschickter Allianzpolitiker.“

Wie groß die Wirkung und der Einfluss von Chávez nach wie vor ist,
zeigte sich für den Professor der Universität Köln im Wahlkampf: „Der
tote Chávez ist nun wirklich unbesiegbar. Selbst Henrique Capriles,
der Kandidat der Opposition, musste sich positiv auf Chávez
beziehen.“

Pressekontakt:
neues deutschland
Redaktion

Telefon: 030/2978-1715

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