neues deutschland: Kubanische Kommissionsvorsitzende für Gesundheit bietet USA medizinische Hilfe an

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Die Vorsitzende der Kommission für Gesundheit und
Sport im Kubanischen Parlament, María Caridad Rubio Hernández, hat
den USA medizinische Hilfe angeboten, sofern diese erforderlich sei.
Im Gespräch mit der in Berlin erscheinenden Tageszeitung „neues
deutschland“ (Montagausgabe)sagte sie: „Die Solidarität sollte im
Bereich Gesundheit keine Grenzen haben. Kuba ist bereit, sich in den
USA zu engagieren, wenn Hilfe benötigt wird.“ Die Angebote von Fidel
und Raúl Castro, mit den USA zusammen im Kampf gegen Ebola
zusammenzuarbeiten, wertete sie als ersten Schritt der Annäherung
beider Länder im medizinischen Bereich.

Wenige Tage vor der als sicher geltenden 22. Verurteilung des
US-Embargos durch die UN-Vollversammlung kritisierte die kubanische
Medizinerin die vor 54 Jahren verhängten US-Blockademaßnahmen
gegenüber der Karibikinsel. Diese hätten auch negative Folgen für das
kubanische Gesundheitswesen. Die in Geld ausgedrückten Kosten schätzt
die Kommissionsvorsitzende auf 2464,6 Millionen US-Dollar. Rubio
Hernández fügt hinzu: „Aber das Leid und mögliche Tote in diesem
Land, die durch das Fehlen bestimmter Medikamente oder medizinischer
Geräte während der Behandlung hervorgerufen worden sind, lassen sich
nicht in Zahlen ausdrücken.“

Pressekontakt:
neues deutschland
Redaktion

Telefon: 030/2978-1715

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