neues deutschland: LINKE-Bundestagsabgeordneter bietet gekündigter Palästinenserin Praktikantinnenstelle an

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Der Potsdamer Bundestagsabgeordnete der LINKEN
Norbert Müller hat der von der Stadt Luckenwalde (Teltow-Fläming)
gekündigten Palästinenserin einen Praktikumsplatz in seinem
Bundestagsbüro angeboten. Das berichtet die in Berlin erscheinende
Tageszeitung „neues deutschland“ in ihrer Freitag-Ausgabe. Die
Bürgermeisterin von Luckenwalde, Elisabeth Herzog-von der Heide (SPD)
hatte der 48-Jährigen am ersten Tag ihres Praktikums im Rathaus
gekündigt, weil diese sich geweigert hatte, ihr Kopftuch abzulegen.
Die Palästinenserin hatte dort für die Dauer von sechs Wochen eine
Aufgabe im Rahmen des Projekts „Perspektiven für Flüchtlinge“
übernommen. Die asylpolitische Sprecherin der Linksfraktion im
Landtag, Andrea Johlige, hatte den Rauswurf der muslimischen
Praktikantin als überzogen kritisiert.

Der Bundestagsabgeordnete Müller erklärte am Donnerstag: „Ich habe
Frau F. heute über die Arbeitsagentur einen Praktikumsplatz in meinem
Bundestagsbüro angeboten.“ Die Arbeitsagentur habe das Angebot an den
zuständigen Träger weitergeleitet. „Ich würde mich sehr freuen, wenn
ich sie baldmöglichst als Praktikantin in Berlin begrüßen dürfte. Und
zwar mit oder ohne Kopftuch – das ist mir nämlich herzlich egal“,
betonte er. „In meinem Büro gibt es keine Kleidungsvorschriften.“

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neues deutschland
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