neues deutschland: Linkenpolitiker Heilig für rot-rot-grüne Gauck-Nachfolge im »Schulterschluss mit der gesellschaftlichen Linken« / Plädoyer für Einbeziehung der Basis der Parteien

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Der reformsozialistische Flügel der Linkspartei hat
sich für einen gemeinsamen Kandidaten von Rot-Rot-Grün im
»Schulterschluss mit der gesellschaftlichen Linken« ausgesprochen.
»Die Frage nach einer Zusammenarbeit von Mitte-Links stellt sich nach
dem Rückzug von Präsident Gauck völlig neu«, erklärte der
Bundessprecher des Forums demokratischer Sozialismus in der
Linkspartei, Dominic Heilig, gegenüber der in Berlin erscheinenden
Tageszeitung »neues deutschland« (Online-Ausgabe). Heilig plädiert
für eine rot-rot-grüne Kandidatensuche. »Die parlamentarische
Mitte-Links-Mehrheit muss jeden Versuch der parteipolitischen
Instrumentalisierung unterlassen und stattdessen den Schulterschluss
mit der gesellschaftlichen Linken suchen«, so das Vorstandsmitglied.
In das Bündnis sollten »unbedingt auch Piraten und der
Südschleswigsche Wählerverband« einbezogen werden.

Mit Blick auf die auch in der Linkspartei weiter umstrittene
Option Rot-Rot-Grün sagte er dem Blatt, »vielleicht geschehen ja noch
Wunder und Mitte-Links sucht zunächst das gemeinsame Gespräch über
Inhalte und Personen«. Dies sei sinnvoller, als »weiter bunt Namen«
in die Runde zu werfen, »die kaum konsensfähig erscheinen«. Heilig
plädierte zudem dafür, »dass die Basismitglieder der drei Parteien,
plus die der Piraten und des SSW, gemeinsam mit der
gesellschaftlichen Linken eine Urwahl zur Bestimmung einer
gemeinsamen Kandidatin bzw. eines Kandidaten anstrengen sollten«.

Pressekontakt:
neues deutschland
Redaktion

Telefon: 030/2978-1722

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