neues deutschland: Mieterbund fordert Verdoppelung der Mittel für sozialen Wohnungsbau – Einkommnensschwache nicht gegen Flüchtlinge ausspielen

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Angesichts der besorgniserregend gesunkenen Zahl
von Sozialwohnungen hat der Deutsche Mieterbund (DMB) seine Forderung
bekräftigt, dass die Bundesregierung die bisherigen Mittel von
jährlich 518 Millionen Euro für den sozialen Wohnungsbau verdoppeln
müsse. Wenn Bundesbauministerin Barabra Hendricks (SPD) erkläre, dass
viel mehr für die soziale Wohnraumförderung getan werden müsse, dürfe
sie dabei nicht nur auf die Länder schielen, erklärte der
DMB-Geschäftsführer Ulrich Ropertz in einem Interview mit der
Tageszeitung „neues deutschland“ (Samstagausgabe). „Wir brauchen
mittel- und kurzfristig mindestens zwei Millionen neue
Sozialwohnungen. Das wäre keine dramatische Verbesserung, sondern der
Status von Ende der 80er Jahre“, sagte Ropertz. Er verwies in diesem
Zusammenhang auch auf Erfordernisse, die sich aus den steigenden
Flüchtlingszahlen ergeben. „Wir wollen nicht, dass Flüchtlinge gegen
Einkommensschwache ausgespielt werden. Also muss verstärkt soziale
Wohnraumförderung betrieben werden – als Gemeinschaftsaufgabe von
Bund, Land und Kommune.“ Schließlich seien Zelte, Kasernen,
Turnhallen und Container keine Lösung.

Pressekontakt:
neues deutschland
Redaktion

Telefon: 030/2978-1715

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