neues deutschland: Patienten sollten sich vor Minimalinvasiv-Operationen genau informieren

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Minimalinvasive Operationsmethoden sind auf dem
Vormarsch, besonders bei älteren Menschen mit mehreren Krankheiten.
Dennoch empfiehlt der Herzspezialist Prof. Gerd Hasenfuß von der
Universität Göttingen, genau zu prüfen, ob die Schlüsselloch-Methode
im konkreten Fall ebenso so gut ist wie der Standardeingriff.
Patienten sollten sich anschauen, wie oft ein Krankenhaus diesen
Eingriff macht, sagte er im Interview mit der Tageszeitung „neues
deutschland“ (Donnerstagausgabe). „Dann würde ich mich von dem Arzt
beraten lassen, der den Eingriff macht. Und wenn ich mir nicht sicher
bin, würde ich mir eine Zweitmeinung einholen“, so der Experte. Er
bestätigte zudem, dass Krankenhäuser die katheterbasierte
Herzklappenimplantation, genannt TAVI, häufig empfehlen, weil es sich
für sie finanziell lohnt. „Der Grund ist, dass technische Leistungen
besser vergütet werden als rein ärztliche Leistungen, etwa
Patientengespräche“, so Hasenfuß. Bei jüngeren Patienten sei der
Standardeingriff weniger risikoreich.

Pressekontakt:
neues deutschland
Redaktion

Telefon: 030/2978-1722

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