neues deutschland: Politikwissenschaftler Albrecht von Lucke erwartet „österreichische Verhältnisse“ in Deutschland

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Der Politologe Albrecht von Lucke rechnet damit,
dass aus dem Streit innerhalb der Unionsparteien über den Kurs in der
Flüchtlingspolitik die rechtspopulistische AfD gestärkt hervorgehen
könnte. „Der Anti-Merkel-Diskurs innerhalb der Union entpuppt sich
als Bumerang“, erklärt er in der in Berlin erscheinenden Tageszeitung
„neues deutschland“ (Mittwochausgabe). Faktisch spiele dies der AfD
in die Hände, die das ganze politische Feld nach rechts verschieben
würde. Unweigerlich hätte dies „österreichische Verhältnisse“ zur
Folge, schreibt von Lucke und führt aus: „Jede kleine
Zweier-Koalition (nach Rot-Grün also auch Schwarz-Grün) wäre mangels
hinreichender Stärke der beiden großen Parteien ausgeschlossen – und
Rot-Rot-Grün möglicherweise auch.“ Die große Koalition hätte damit
wie in Österreich dauerhaft bestand und zwar mit „schrumpfenden
–Großparteien– und wachsendem rechten Rand“, schlussfolgert der
Publizist.

Pressekontakt:
neues deutschland
Redaktion

Telefon: 030/2978-1715

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