neues deutschland: Politikwissenschaftlerin Mahnkopf: Deutschland verhindert Alternative zur Sparpolitik

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Die Politikwissenschaftlerin Birgit Mahnkopf warnt
angesichts des Umgangs mit der Finanz- und Wirtschaftskrise in
Griechenland und der EU vor dem Einsturz des „gemeinsamen Hauses“
Europa. „In Schulbüchern steht die EU noch immer als leuchtendes
Beispiel für Frieden und Wohlstand, Sozialstaat und Solidarität,
Demokratie, Respekt von Menschenrechten und Rechtsstaatlichkeit – und
für neuartige Institutionen supranationaler und intergouvernementaler
Regulierung. Doch ist von dem Exempel regionaler Kooperation im
Sommer 2015 wenig übrig“, schreibt Mahnkopf in einem Gastbeitrag für
die in Berlin erscheinende Tagszeitung „neues deutschland“
(Donnerstagausgabe).

Die Professorin für Europäische Gesellschaftspolitik an der
Hochschule für Wirtschaft und Recht in Berlin kritisiert insbesondere
Angriffe auf Prozesse demokratischer Willensbildung in den
EU-Staaten, „den die rein nationale Interessen bedienende deutsche
Führungsmacht in Europa unternimmt“. Der »Zuchtmeister« aus
Deutschland arbeite daran, „dass es eine Alternative zur
gesellschaftlich wie ökonomisch desaströsen Sparpolitik weder heute
in Hellas noch morgen irgendwo sonst in Europa geben kann“.
Stattdessen werde die Desintegration Europas gezielt vorangetrieben.

Pressekontakt:
neues deutschland
Redaktion

Telefon: 030/2978-1715

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