neues deutschland: Rechtsextremismusforscher Häusler: AfD in Flüchtlingsdebatte weiter radikalisiert

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Der Rechtsextremismusforscher Alexander Häusler
beobachtet eine weitere Radikalisierung der „Alternative für
Deutschland“ (AfD) im Zuge der Flüchtlingsdebatte. „Höcke schickt
sich an, in der AfD das Ruder zu übernehmen“, sagte er der in Berlin
erscheinenden Tageszeitung „neues deutschland“ (Samstagausgebe).
Unter Führung des derzeitigen Thüringer Landesvorsitzenden würde die
AfD zu einer „völkisch-nationalistisch geprägten rechtspopulistischen
Partei“. Häusler arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter am
Forschungsschwerpunkt Rechtsextremismus/Neonazismus der Hochschule
Düsseldorf.

Die Distanzierung des Bundesvorstands von Höcke sieht der
Wissenschaftler nicht inhaltlich begründet. Vielmehr gehe es um die
Macht innerhalb der Partei. Einen Dissens gebe es lediglich in der
Frage der Präsentation der Inhalte. Hier halte Höcke mit seinen
Positionen nicht hinterm Berg, während Parteivorsitzende Frauke Petry
aus taktischen Gründen „weichere“ Formulierungen wähle.

Pressekontakt:
neues deutschland
Redaktion

Telefon: 030/2978-1715

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