neues deutschland: Schwedische Linke gegen Verkauf der Vattenfall-Kohle in Deutschland

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Der Vorsitzende der schwedischen Linkspartei
Vänsterpartiet, Jonas Sjöstedt, hat den Staatskonzern Vattenfall dazu
aufgefordert, seine Kohlesparte in Deutschland nicht an die
tschechische Holding EPH zu veräußern. „Statt zu verkaufen, sollte
Vattenfall das Kohlegeschäft abwickeln und so zum Ausbau der
erneuerbaren Energien in Deutschland beitragen“, schreibt Sjöstedt in
einem Gastbeitrag für die in Berlin erscheinende Tageszeitung „neues
deutschland“ (Online-Ausgabe). Vor allem wegen des Käufers sei der
bevorstehende Deal zweifelhaft. EPH wolle „keinen Beitrag zur
Energiewende und zum Klimaschutz leisten, sondern im Gegenteil
möglichst viel Kohle verbrennen“. Wenn die Regierung in Stockholm
die Tschechen als Käufer akzeptiere, so Sjöstedt, sei die Gefahr
groß, dass das Unternehmen die Rechte zur Erschließung neuer
Kohlefördergebiete in Brandenburg auch nutze. „So lange Vattenfall
die Tagebaue behält, bleibt diese Kohle in der Erde – das hat die
Regierung beschlossen.“ Ein Verkauf würde diesen Beschluss
zunichtemachen, erklärt der Linkspolitiker.

Pressekontakt:
neues deutschland
Redaktion

Telefon: 030/2978-1722

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