neues deutschland: Susanne Karawanskij: Ostdeutsche haben eine selbstbewusst-gekränkte Seele

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Die neue Ost-Koordinatorin der Linksfraktion im
Bundestag, Susanna Karawanskij, beschreibt im Gespräch mit „neues
deutschland“ (Freitagausgabe) die „zweigeteilte,
selbstbewusst-gekränkte Seele“ der Ostdeuschen. „Auf der einen Seite
haben sie ihr Selbstbewusstsein aus den Erfahrungen des
Transformationsprozesses gezogen“. Andererseits aber seien „sie
gekränkt durch die Nichtanerkennung von Biografien, der
Nichtanerkennung dessen, was geleistet wurde – vor und nach der
Wende“, so die Bundestagsabgeordnete gegenüber „neues deutschland“.
Mit Blick auf ihr neues Amt sagte sie: „Es wäre schön, wenn wir mehr
als ein Vierteljahrhundert nach der Wiedervereinigung tatsächlich
gleichwertige Lebensverhältnisse in Ost und West hätten.“

Karawanskij erklärte zudem, dass sie sich als Ost-Koordinatorin
verstärkt mit Kinder- und Altersarmut beschäftigten werde. „Beides
ist im Osten stärker verbreitet, durch die höhere Zahl an
Alleinerziehenden und Langzeitarbeitslosen, den Rentenanwartschaften
fehlen.“

Pressekontakt:
neues deutschland
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