neues deutschland: Wohnungswirtschaft drängt auf Bauoffensive

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Die deutsche Wohnungswirtschaft drängt auf eine
groß angelegte Offensive im Wohnbau. Dazu sei eine Reihe gesetzlicher
Neuregelungen nötig, erklärte Axel Gedaschko, Präsident des
Bundesverbands deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen, im
Interview mit der Tageszeitung „neues deutschland“ (Dienstagausgabe).
Gebraucht würden etwa »Wohnungsbaukoordinatoren« in Kommunen. Diese
müssten »dort, wo es hakt, nachsteuern können« – um Bauvorhaben
»nicht im Dickicht zwischen verschiedenen Behörden« ersticken zu
lassen. Zudem müssten einschlägige Geldflüsse effektiver werden, so
Gedaschko. Der Bund habe zwar zugesagt, die an die Länder für
Wohnbauförderung vergebenen 518 Millionen Euro fast zu verdoppeln.
Würden diese Gelder aber »als Zinsverbilligung einfach nur
weitergereicht, wird man dadurch keine beschleunigte Bautätigkeit
hinbekommen«. Das Geld müsse »als Zuschuss« an die Wohnbauunternehmen
gehen. Das Problem des zu geringen Wohnungsbaus gebe es schon länger;
es stelle sich aber seit dem deutlichen Anstieg der Flüchtlingszahlen
mit verschärfter Dringlichkeit.

Pressekontakt:
neues deutschland
Redaktion

Telefon: 030/2978-1715

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