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Anti-Terror-Paket: GdP fordert mehr Personal

Gewerkschafts-Vize Radek: 700 Millionen Euro für neue Technik
fehlen

Osnabrück. Nach der Einigung der Koalition auf ein
Anti-Terror-Paket fordert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) für die
neuen Aufgaben mehr Personal und mehr Geld als vorgesehen. In einem
Gespräch mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Freitag) sagte der
stellvertretende GdP-Bundesvorsitzende Jörg Radek: „Es kann nicht
sein, dass die Polizei dauernd neue Befugnisse übertragen bekommt.
Der ganze Katalog steht und fällt mit neuem Personal für das
Bundeskriminalamt und die Bundespolizei.“

In den vergangenen Jahren seien massiv Stellen abgebaut worden,
die Bundespolizei zähle derzeit nur noch 33 000 Bundespolizisten.
Zudem schiebe die Bundespolizei wegen des massiven
Flüchtlingszustroms nach wie vor 2,7 Millionen Überstunden vor sich
her. Radek forderte: „Im Haushalt muss mehr Geld eingestellt werden.“
Die Bundespolizei benötige 700 Millionen Euro für neue Technik und
Ausrüstung.

Der GdP-Vize begrüßte grundsätzlich die Erweiterung der
Polizei-Befugnisse. So könnten nun etwa verdeckte Ermittler schon zur
Abwehr von Gefahren frühzeitig eingesetzt werden: „Das entspricht
unseren Forderungen.“

Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: +49(0)541/310 207

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