NOZ: Autoexperte Dudenhöffer widerspricht Dobrindt: Modellpalette ist nicht das Problem

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Autoexperte Dudenhöffer widerspricht Dobrindt:
Modellpalette ist nicht das Problem

Nachfrage nach E-Autos hänge von löchriger Ladeinfrastruktur und
Subventionierung von Diesel ab

Osnabrück. Dem Vorschlag von Bundesverkehrsminister Alexander
Dobrindt, durch eine breitere Angebotspalette die Nachfrage nach
E-Autos zu steigern, widerspricht Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer.
„Nicht die breite Modellpalette ist das Hauptproblem, sondern die
geringe Reichweite vieler Modelle, die löchrige Ladeinfrastruktur und
die Subventionierung von Dieselkraftstoff“, sagte der Professor für
Automobilwirtschaft an der Universität Duisburg-Essen der „Neuen
Osnabrücker Zeitung“ (Dienstag). Dudenhöffer erklärte: Solange Diesel
pro Liter mit 18 Cent weniger besteuert werde als Benzin, seien
Appelle von Politikern wenig glaubhaft.

Am Montag stellt das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle
die Zahlen vor, wie stark die E-Auto-Kaufprämie nachgefragt ist.

Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
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Telefon: +49(0)541/310 207

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