NOZ: Bund und Länder schaffen neue Sicherheitsscanner für Flughäfen in Deutschland an

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Bund und Länder schaffen neue Sicherheitsscanner
für Flughäfen in Deutschland an

Vertrag über 100 Millionen Euro abgeschlossen -Ministerium:
Deutlicher Sicherheitsgewinn

Osnabrück. Klassische Metalldetektoren werden an deutschen
Flughäfen nach und nach durch modernere Sicherheitsscanner ersetzt.
Wie die „Neue Osnabrücker Zeitung“ (Donnerstag) berichtet, haben Bund
und Länder dazu einen entsprechenden Vertrag mit einem Hersteller
über den Gesamtwert von 101 Millionen Euro abgeschlossen. Die Geräte
können nach Angaben des Bundesinnenministeriums nicht nur Metalle,
sondern beispielsweise auch Flüssigkeiten und Sprengstoffe am Körper
des Passagiers erkennen. Dies sei „ein deutlicher Sicherheitsgewinn“,
sagte eine Sprecherin des Ministeriums der Zeitung.

Im Einsatz sind Geräte mit solchen Fähigkeiten laut „NOZ“ bereits
an den beiden Berliner Flughäfen Tegel und Schönefeld, allerdings von
einem anderen Hersteller. Laut Bundespolizei gilt dies auch für die
Airports Hamburg, Frankfurt, Köln/Bonn, Düsseldorf und Stuttgart. Mit
dem neuen Rahmenvertrag soll die Ausstattung an diesen Standorten
erweitert werden. Zudem sollen die übrigen Flughäfen mit den
Sicherheitsscannern „mittelfristig“ ausgerüstet werden, so das
Ministerium. Zuletzt waren die neuen Geräte testweise in Hannover im
Einsatz.

Dem Sicherheitspersonal würden Ergebnisse in Form eines neutralen
Piktogramms angezeigt, so das Ministerium. Bei Auffälligkeiten
könnten gezielter als bisher die betroffenen Körperregionen
untersucht werden. Gürtel oder Uhren müssten allerdings nach wie vor
im Vorfeld der Kontrolle abgelegt werden. Die Anschaffungskosten
werden laut Innenministerium von Bund und Ländern vorfinanziert,
sollen dann aber über die Luftsicherheitsgebühren wieder hereingeholt
werden.

Parallel zu den neuen Scannern für die Kontrolle der Passagiere
sollen bis 2020 an sämtlichen deutschen Flughäfen neue Geräte für die
Überprüfung von aufgegebenem Gepäck angeschafft werden. Hintergrund
sind laut Ministerium auch hier neue Vorgaben seitens der EU, was das
Aufspüren von Sprengstoffen angeht.

Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: +49(0)541/310 207

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