NOZ: Bürgermeister Sieling beklagt Börsengetratsche über Bremer Landesbank

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Sieling beklagt Börsengetratsche über Bremer
Landesbank

Bürgermeister: Bremen diskutiert auf Augenhöhe mit Niedersachsen
über Zukunft der BLB

Osnabrück. Nach dem gescheiterten Misstrauensvotum gegen Bremens
Finanzsenatorin Karoline Linnert (Grüne) sieht Bürgermeister Carsten
Sieling (SPD) seine Regierung gestärkt für die Gespräche mit
Niedersachsen über die Zukunft der Bremer Landesbank (BLB). Im
Gespräch mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Dienstag) sagte
Sieling: „Die Bremer Landesbank ist stabiler als ihr Ruf. Da ist viel
Getratsche auf dem Börsenparkett im Spiel.“ Als vorrangiges Ziel gab
der SPD-Politiker daher aus: „Ruhe reinbringen.“ Bremen diskutiere
auf einer Ebene mit Niedersachsen, betonte Sieling. Der Stadtstaat
sei „Wirtschaftskraftmaschine des Nordwestens“ mit Stärken im
Raumfahrtbereich, seinen Häfen und der einzigen Exzellenz-Universität
in Norddeutschland. „Hier begegnen sich also zwei Partner auf
Augenhöhe.“ Sieling sagte, seine Regierung lasse derzeit beide
Optionen zur Zukunft der BLB prüfen: einen Komplettverkauf der Bremer
Anteile an die NordLB in Niedersachsen oder einen Tausch mit
NordLB-Anteilen. „Das wird noch eine gewisse Zeit dauern, bis hier
Klarheit herrscht.“ Für September kündigte der Bremer Bürgermeister
eine gemeinsame Kabinettssitzung der Regierungen an: „Wir wollen
ausloten, wie Bremen und Niedersachsen besser zusammenarbeiten
können, um den Nordwesten zu stärken.“

Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: +49(0)541/310 207

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