NOZ: Deutsche Krebshilfe fordert Werbeverbot für Tabak

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Deutsche Krebshilfe fordert Werbeverbot für
Tabak

Vorstandsvorsitzender Nettekoven: „Tabakwerbung ist präsent, wirkt
und verführt“

Osnabrück. In der Debatte um Tabakwerbung in Deutschland hat sich
die Deutsche Krebshilfe für ein zeitnahes Verbot ausgesprochen. In
einem Gespräch mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Freitag) sagte
der Vorstandsvorsitzende Gerd Nettekoven: „Der Standpunkt der
Deutschen Krebshilfe ist eindeutig: Für krebserregende Tabakprodukte
darf es keine Werbung geben.“

Die Stiftung sei davon überzeugt, dass das Verbot Menschen vom
Rauchen abhalten werde. „Tabakwerbung ist präsent, wirkt und verführt
– insbesondere Kinder und Jugendliche, die für Werbebotschaften
besonders empfänglich sind“, sagte Nettekoven. Allein im Jahr 2013
habe die Tabakindustrie nach eigenen Angaben bundesweit über 200
Millionen Euro für Marketingaktivitäten ausgegeben. „Dies würde sie
nicht tun, wenn sie von der Wirkung auf die Konsumenten nicht
überzeugt wäre.“ Der Deutsche Bundestag müsse sich nun mit dem
Außenwerbeverbot beschäftigen, forderte Nettekoven.

Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: +49(0)541/310 207

Original-Content von: Neue Osnabr?cker Zeitung, übermittelt durch news aktuell

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