NOZ: Deutscher Industrie-und Handelskammertag besorgtüber Kursrutsch in China

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Deutscher Industrie-und Handelskammertag besorgt
über Kursrutsch in China

„Krisenanzeichen verdichten sich“ – Wansleben: Deutsche Exporteure
spüren nachlassende Investitionstätigkeit

Osnabrück. Der deutsche Industrie-und Handelskammertag (DIHK) hat
sich besorgt über den erneuten Kursrutsch in China geäußert. „China
ist zum Sorgenkind der Weltwirtschaft geworden“, sagte
DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben der „Neuen Osnabrücker
Zeitung“ (Freitag). Die Krisenanzeichen verdichteten sich unabhängig
vom Börsengeschehen und von der Abwertung des Yuan. Das
Herunterkühlen der Investitionstätigkeit spürten gerade die deutschen
Exporteure von Maschinen, Elektrotechnik und Fahrzeugen. „An der
Schwäche beim Bau haben auch Zulieferer und Ausrüster zu knabbern“,
betonte Wansleben. Die Weiterentwicklung der chinesischen Wirtschaft
von einem investitions- zu einem konsumgetriebenen Wachstum verlaufe
holprig. Aber auch bei niedrigerem Wachstum bestünden weiterhin gute
Absatzchancen, hob der DIHK-Hauptgeschäftsführer hervor. „Das Reich
der Mitte bleibt für die deutsche Wirtschaft ein wichtiger Markt“,
sagte er. Insgesamt seien deutsche Unternehmen im Export sehr breit
aufgestellt, gut sechs Prozent der Lieferungen seien 2015 nach China
gegangen.

Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: +49(0)541/310 207

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