NOZ: Deutsches Handwerk: Korrekturen am Steuersystemüberfällig

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Deutsches Handwerk: Korrekturen am Steuersystem
überfällig

Generalsekretär nennt Konzept der Unions-Mittelständler richtig –
Schwannecke: „Der finanzielle Spielraum reicht aus“

Osnabrück. Der Zentralverband des deutschen Handwerks (ZDH) hält
Korrekturen am deutschen Steuersystem für überfällig und hat daher
das entsprechende Konzept des Wirtschaftsflügels von CDU und CSU als
richtig bezeichnet. Die erwarteten Steuereinnahmen in den kommenden
Jahren böten ausreichend Spielraum zur Entlastung der Bürger um
mindestens 30 Milliarden Euro bis 2020, sagte ZDH-Generalsekretär
Holger Schwannecke der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Dienstag). Die
Finanzierung des Steuerkonzepts halte er für „schlüssig“.

Schwannecke würdigte die Erleichterungen für Bezieher kleiner und
mittlerer Einkommen als „leistungsgerecht“. Dieser Schritt sei
äußerst wichtig für die deutschen Handwerksbetriebe, die 5,4
Millionen Mitarbeiter beschäftigten und überwiegend als
Einzelunternehmen oder Personengesellschaften organisiert seien.
Damit werde eine faire Konkurrenzsituation zu Kapitalgesellschaften
erreicht, erklärte der Generalsekretär. Richtig sei ferner, dass laut
Unions-Mittelstand der Spitzensteuersatz von 42 Prozent künftig erst
bei 60 000 Euro Bruttoverdienst pro Jahr statt wie bisher bei 53 666
Euro greifen soll.

Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: +49(0)541/310 207

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