NOZ: Dienstwagenaffäre: Ermittlungsverfahren gegen Ex-Polizeipräsident von Oldenburg eingestellt

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Dienstwagenaffäre: Ermittlungsverfahren gegen
Ex-Polizeipräsident von Oldenburg eingestellt

Osnabrück. Die Staatsanwaltschaft Oldenburg hat das
Ermittlungsverfahren gegen den ehemaligen Oldenburger
Polizeipräsidenten Hans-Jürgen Thurau eingestellt. Das berichtet die
„Neue Osnabrücker Zeitung“ (Freitag) unter Berufung auf eine
Sprecherin der Staatsanwaltschaft. Thurau stand im Verdacht, von der
mutmaßlich missbräuchlichen Dienstwagennutzung des ehemaligen
Wilhelmshavener Polizeichefs Hans-Henning von Dincklage gewusst zu
haben, aber nicht eingeschritten zu sein. Das Verfahren gegen den
mittlerweile pensionierten Thurau sei gegen Zahlung einer Geldauflage
mit gerichtlicher Zustimmung eingestellt worden, erklärte die
Sprecherin. Zur Höhe der Zahlung machte sie keine Angaben.

Der ehemalige Wilhelmshavener Polizeichef von Dincklage war im
vergangenen Jahr von der Staatsanwaltschaft Oldenburg nach
langwierigen Ermittlungen angeklagt worden. Er soll in 90 Fällen
seinen Dienstwagen samt Fahrer unrechtmäßig genutzt haben. Ob es zum
Prozess kommt, ist allerdings unklar. Das Landgericht Oldenburg trug
der Staatsanwaltschaft zunächst auf, die Entlastungszeugen, die von
Dincklage benannt hatte, zu vernehmen. Damit sei jetzt begonnen
worden, sagte die Sprecherin der „NOZ“. Wie lange dies dauere, sei
nicht absehbar. Erst danach wird am Landgericht über die Zulassung
der Anklage entschieden.

Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: +49(0)541/310 207

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