NOZ: DIHK drängt vor Koalitionsgipfel auf Reform der Erbschaftssteuer

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Deutscher Industrie-und Handelskammertag drängt
vor Koalitionsgipfel auf Reform der Erbschaftssteuer

„Bis zum 1.Juli muss das Gesetz stehen“ – Präsident Schweitzer:
Bisherigen Kompromiss nicht komplett in Frage stellen

Osnabrück. Der Deutsche Industrie-und Handelskammertag (DIHK)
macht vor dem Koalitionsgipfel an diesem Mittwoch in Berlin Druck auf
Union und SPD, sich bei der Reform der Erbschaftssteuer zu einigen.
„Bis zum 1. Juli muss das neue Gesetz stehen“, sagte DIHK-Präsident
Eric Schweitzer der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Mittwoch).

Wenn die Große Koalition sich nicht bald auf eine Lösung
verständige, nehme die ohnehin schon große Verunsicherung bei den
Unternehmen noch zu. Union und SPD hätten bereits eine „recht gute
Basis“ erarbeitet, die mit einigen weiteren Änderungen – zum Beispiel
einer allgemeinen Stundungsregelung – zu einer vertretbaren Lösung
weiterentwickelt werden könnte, betonte Schweitzer. Keinesfalls
sollten die Koalitionäre den bisherigen Kompromiss wieder komplett in
Frage stellen. Vor allem sollte der bereits vereinbarte
Bewertungsabschlag für Familienunternehmen nicht angetastet werden,
warnte der DIHK-Präsident. Damit würden bei der Ermittlung von
Unternehmenswerten die Besonderheiten und Beschränkungen der
Familienbetriebe endlich berücksichtigt. „Diese Regelung ist gut
begründet und würde deshalb auch vor dem Verfassungsgericht
bestehen“, erklärte Schweitzer.

Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: +49(0)541/310 207

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