NOZ: Gespräch mit Achim Dercks, Vize-Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie-und Handelskammertages (DIHK)

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Wirtschaftsverband drängt EU zu gemeinsamer
Flüchtlingspolitik

DIHK „schockiert“ über Leichenfund – „Schnell deutlich machen, wer
bleiben kann“

Osnabrück.- Der Deutsche Industrie-und Handelskammertag (DIHK) hat
nach dem Fund von 71 toten Flüchtlingen bei Wien konkrete
Vereinbarungen der EU-Staaten in der Flüchtlingspolitik gefordert.
„Die zunehmenden Herausforderungen kann Europa nur gemeinsam lösen“,
sagte der Vize-Hauptgeschäftsführer des DIHK, Achim Dercks, der
„Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Samstag). Nötig sei eine gerechtere
Verteilung der Lasten.

Mit Blick auf die vielen Asylbewerber, die derzeit aus
Balkanstaaten nach Deutschland kämen, mahnte der DIHK eine
Beschleunigung der Verfahren an. „Wenn wir schnell deutlich machen,
wer bleiben kann und wer wieder in sein Heimatland zurück muss,
schaffen wir in den betroffenen Ländern keine falschen Anreize und
leisten den Schlepperbanden keinen Vorschub“, betonte Dercks. Er
nannte den Fall in Österreich „schockierend“.

Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: +49(0)541/310 207

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