NOZ: Gespräch mit Gerd Landsberg, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebunds

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Städte- und Gemeindebund fordert Bundesregierung
zu Kita-Ausbau auf

„Nach Aus für Betreuungsgeld steigt Bedarf an Plätzen“ –
Landsberg: Geld darf nicht im Etat versickern

Osnabrück. Der Deutsche Städte- und Gemeindebund hat den Bund
aufgefordert, die für das Betreuungsgeld eingeplanten 900 Millionen
Euro künftig für den Kita-Ausbau einzusetzen. „Der Bedarf an Plätzen
wird steigen“, sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg in einem
Gespräch mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Mittwoch). Das Geld
dürfe daher nicht im Haushalt des Bundesfinanzministers versickern.
Nachdem das Bundesverfassungsgericht das Betreuungsgeld als
verfassungswidrig eingestuft und dessen Zahlung gekippt hat, würden
voraussichtlich viele Eltern jetzt einen Kitaplatz fordern, sagte
Landsberg. Die Kommunen hätten die Kita-Angebote in den letzten
Jahren immer weiter ausgebaut, dieser Prozess sei aber noch nicht
abgeschlossen. Seit 2006 habe sich die Anzahl der betreuten Kinder in
Kindertagesstätten und in der Tagespflege mehr als verdoppelt und sei
bis März 2015 um mehr als 409.000 auf rund 695.000 angestiegen.

Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: +49(0)541/310 207

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