NOZ: Gespräch mit Holger Schwannecke, Generalsekretär des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks

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Handwerk pocht beim Mindestlohn auf
Nachbesserungen

„Umfassende Dokumentationspflichten überflüssig“ – Schwannecke:
Prüfungen in Betrieben nur bei konkretem Verdacht

Osnabrück. Das Handwerk hat gut acht Monate nach Einführung des
Mindestlohns die umfassenden Dokumentationspflichten als
„überflüssig“ bezeichnet und das Arbeitsministerium in diesem Punkt
zu Nachbesserungen aufgefordert. Nur bei einem Prozent der
bundesweiten Überprüfungen durch den Zoll seien Auffälligkeiten
festgestellt worden, sagte Holger Schwannecke, Generalsekretär des
Zentralverbandes des Deutschen Handwerks, im Gespräch mit der „Neuen
Osnabrücker Zeitung“ (Mittwoch). Das Handwerk bleibe daher dabei,
dass nur bei konkretem Verdacht auf Schwarzarbeit oder fehlerhafter
Arbeitszeiterfassung Prüfungen erfolgen müssten.

Schwannecke nannte es „absurd“, wegen einer kleinen Anzahl
„schwarzer Schafe“ alle anderen Arbeitgeber unter Generalverdacht zu
stellen, den Mindestlohn nicht zahlen zu wollen. Auch werde dadurch
eine regelrechte „Mindestlohnbürokratie“ produziert, die Betriebe
belaste.

Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: +49(0)541/310 207

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