NOZ: Gespräch mit Ralf Jäger, Nordrhein-Westfalens Innenminister

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Jäger: Internet nicht gewaltbereiten Salafisten
überlassen

NRW-Innenminister will Radikalisierung stoppen – „Doppelstrategie
aus Repression und Prävention“

Osnabrück. Nordrhein-Westfalens Innenminister Ralf Jäger (SPD) hat
vor der abschließenden Erklärung der Innenministerkonferenz (IMK) in
Mainz eine Digitalstrategie gegen die Anhänger des gewaltbereiten
Salafismus in Aussicht gestellt. In einem Gespräch mit der „Neuen
Osnabrücker Zeitung“ (Freitag) drängte Jäger darauf, „das Netz nicht
den gewaltbereiten Salafisten zu überlassen“. Mit Blick auf die
zunehmenden Rekrutierungsversuche in sozialen Netzwerken sagte der
SPD-Politiker: „Gerade gegen die salafistische Propaganda über das
Internet müssen wir uns über alle Ebenen vernetzen und Gegenangebote
anbieten.“ Dabei würden auch EU-Projekte eingebunden. Bund und Länder
setzten bei der Bekämpfung des gewaltbereiten Salafismus auf eine
„Doppelstrategie aus Repression und Prävention“, erklärte Jäger. „Wir
werden bei der IMK in Mainz weitere Ansätze beschließen, um
Radikalisierung zu stoppen.“

Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: +49(0)541/310 207

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