NOZ: Gespräch mit Rudolf Seiters, Präsident des Deutschen Roten Kreuzes

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DRK-Präsident fordert schnellen Familiennachzug
bei Syrien-Flüchtlingen

Seiters verweist auf Rechtsanspruch – Appell an Konferenz der
Innenminister

Osnabrück.- Das Deutsche Rote Kreuz hat an die Innenminister der
Bundesländer appelliert, den Familiennachzug für in Deutschland
lebende Flüchtlinge aus Syrien zu erleichtern. Der zügige Nachzug von
Ehegatten und minderjährigen Kindern sei eine humanitäre
Verpflichtung, der nicht schnell genug nachgekommen werden könne,
sagte DRK-Präsident Rudolf Seiters in einem Gespräch mit der „Neuen
Osnabrücker Zeitung“ (Mittwoch). Vor der Konferenz der Innenminister
an diesem Mittwoch plädierte Seiters für eine sogenannte
„Globalzustimmung“, damit die deutschen Botschaften im Ausland
wesentlich schneller als jetzt über Visumanträge entscheiden könnten.

In Deutschland als Flüchtlinge anerkannte Syrer hätten einen
Rechtsanspruch darauf, ihre Ehepartner und minderjährigen Kinder
nachziehen zu lassen, betonte der DRK-Präsident. Die große Zahl der
entsprechenden Visumanträge habe jedoch zu einer unangemessen langen
Bearbeitungszeit geführt. Seit Jahresbeginn haben nach Angaben des
Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge 26.250 syrische Flüchtlinge
einen Asylantrag gestellt.

Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: +49(0)541/310 207

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