NOZ: Grube: Sperrung der Strecke Hannover-Kassel leider unvermeidbar

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Grube: Sperrung der Strecke Hannover-Kassel
leider unvermeidbar

Bahn-Chef wirbt um Verständnis für Bauarbeiten –
„Sicherheitsrisiken dürfen wir nicht eingehen“

Osnabrück. Bahn-Chef Rüdiger Grube hat die zeitweise Sperrung der
Strecke Hannover-Kassel verteidigt. In einem Interview mit der „Neuen
Osnabrücker Zeitung“ (Freitag) sagte der Vorstandsvorsitzende,
dringende Instandsetzungsarbeiten ließen keine andere Wahl. „Die
Alternative wäre, die Geschwindigkeit auf der Strecke auf 80 km/h zu
senken, und das vielleicht zu Pfingsten, also an dem Wochenende, an
dem das ganze Jahr über am meisten überhaupt gereist wird“, sagte
Grube. „Fest steht: Wir fahren jeden Tag Hannover und die Messe an“,
betonte der Vorstandsvorsitzende und fügte hinzu: „Wir sind auch
nicht glücklich, dass das so kurzfristig anberaumt werden musste,
aber es geht leider nicht anders.“ Grund der Arbeiten vom 23. April
bis 8. Mai ist, dass auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke der Schotter
ausgewechselt werden muss, damit die Fahrbahn stabil bleibt.
„Sicherheitsrisiken dürfen wir nicht eingehen“, sagte Grube. „Durch
die hohen Belastungen reiben sich die scharfen Kanten des Schotters
ab. Der Schotter kann dann die Schwellen nicht mehr stabil halten,
wenn die Temperaturen steigen und sich der Stahl ausdehnt und auf die
Schwellen drückt“, erklärte der Bahn-Chef. In Abstimmung mit dem
Eisenbahnbundesamt erfolge die Sanierung so schnell wie möglich und
bevor es noch wärmer werde. Grube betonte: „Wir fahren auf der
parallel verlaufenden Ausweichstrecke trotzdem die Verkehre.“

Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: +49(0)541/310 207

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