NOZ: Nach 1700 Zugausfällen im Regionalverkehr: 1,5 Millionen Euro weniger für Bahn

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Nach 1700 Zugausfällen im Regionalverkehr: 1,5
Millionen Euro weniger für Bahn

Konsequenzen nach Problem auf Strecken in Nordrhein-Westfalen und
Niedersachsen

Osnabrück. Unpünktlichkeit und Zugausfälle im Jahr 2015 auf drei
Regionalverbindungen in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen kommen
die Deutsche Bahn teuer zu stehen. Wie die „Neue Osnabrücker Zeitung“
(Freitag) berichtet, wird die Niedersächsische
Landesnahverkehrsgesellschaft (LNVG) die vertraglich vereinbarte
Zahlung wegen schlechter Leistungen auf der sogenannten
Emslandstrecke und der Mittellandlinie im Jahr 2015 um 1,5 Millionen
Euro kürzen. Bereits 2014 hatte die für den
Schienenpersonennahverkehr in Niedersachsen zuständige LNVG wegen
vergleichbarer Probleme einen sechsstelligen Betrag vom sogenannten
Bestellerentgelt einbehalten.

Auf den Strecken Emden-Münster,
Rheine-Osnabrück-Hannover-Bielefeld und
Bielefeld-Hannover-Braunschweig erreichten laut „NOZ“ im vergangenen
Jahr nur 85,6 Prozent der Züge ihr Ziel pünktlich. Vertraglich
vereinbart seien 95 Prozent gewesen. Zudem seien 1700 Verbindungen
ganz ausgefallen.

Seit dem Fahrplanwechsel im Dezember ist die Westfalenbahn aus
Bielefeld auf den Strecken unterwegs. LNVG-Geschäftsführer
Hans-Joachim Menn sagte, er hoffe, dass den Kunden das Bahnfahren in
dem sogenannten Emil-Netz jetzt wieder Spaß mache und möglicherweise
auf den Pkw ausgewichene Fahrgäste wieder die Bahn nutzen. Etwa
10.000 Menschen sind laut LNVG in dem Netz täglich unterwegs.

Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: +49(0)541/310 207

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