NOZ: Nachricht zu Ketchup-Leiche

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Ermittlungen gegen „Ketchup-Leiche“ eingestellt

Frau aus Bückeburg hat sich mit Mordinszenierung nicht strafbar
gemacht

Osnabrück. Die Staatsanwaltschaft Bückeburg hat die Ermittlungen
gegen die sogenannte „Ketchup-Leiche von Bückeburg“ und ihren Ehemann
eingestellt. Das bestätigte ein Sprecher auf Nachfrage der „Neuen
Osnabrücker Zeitung“. Das Paar hatte laut Polizei im Juni einen Mord
inszeniert, um den Liebhaber der Frau loszuwerden. Dabei soll das Duo
dem Mann ein Foto der Frau in einer vermeintlichen Blutlache liegend
geschickt haben. Der Liebhaber glaubte an ein Verbrechen und
alarmierte die Polizei. Die klärte dann allerdings auf, dass es sich
bei dem Blut lediglich um Ketchup gehandelt habe.

Laut Staatsanwaltschaft hätte sich das Ehepaar strafbar gemacht,
wenn sie das Bild beispielsweise direkt an die Polizei geschickt und
so eine Straftat vorgetäuscht hätten. Stattdessen habe sie das Foto
aber an eine Privatperson gesendet. „Dass die Beschuldigten den
Vorsatz hatten, dass der Adressat die Polizei benachrichtigt und das
Bild auf diesem Wege an die Polizei gelangt, wird Ihnen nicht mit der
erforderlichen Sicherheit nachzuweisen sein“, zitiert die „NOZ“ einen
Sprecher der Staatsanwaltschaft.

Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: +49(0)541/310 207

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