NOZ: NOZ: Bau von A20 würde mehr als 4700 Hektar Fläche kosten

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Kritik von Grünen und Landwirten – Grünen-MdB
Meiwald: „Allein in Niedersachsen 4800 Fußballfelder“

Osnabrück.- Der Bau der umstrittenen Küstenautobahn A20 würde
einen Flächenverbrauch von mehr als 4700 Hektar in Niedersachsen und
Schleswig-Holstein bedeuten. Das berichtet die „Neue Osnabrücker
Zeitung“ (Montag) unter Berufung auf eine Antwort des
Bundesverkehrsministeriums auf Anfrage der Grünen-Bundestagsfraktion.
Demnach entfallen 3356 Hektar auf Niedersachsen und 1390 Hektar auf
Schleswig-Holstein.

Wie das Bundesministerium mitteilt, werden für den Bau der
vierspurigen Autobahn fast 2000 Hektar direkt in Anspruch genommen,
davon mindestens 420 Hektar durch unmittelbare Versieglung. Hinzu
kommen noch einmal 2794 Hektar für Kompensationsmaßnahmen. Die
geplante 161 Kilometer lange Trasse soll von Westerstede im Landkreis
Ammerland bis nach Bad Segeberg in Schleswig-Holstein führen.

Grünen-Bundestagsabgeordneter Peter Meiwald kritisierte in der
„NOZ“, der Bau werde wertvolle landwirtschaftliche Fläche
verbrauchen. „Allein in Niedersachsen 4800 Fußballfelder. Ein Grund
mehr die Küstenautobahn nicht zu bauen.“ Kritik kommt auch vom
Landvolk. „Durch die Ausgleichsflächen potenziert sich das Problem
des Flächenfraßes bei jedem Bauvorhaben“, sagte eine
Verbandssprecherin. „Es darf nicht sein, dass immer die Landwirte die
Leidtragenden von Infrastrukturmaßnahmen sind.“

Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: +49(0)541/310 207

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