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Bundesfreiwilligendienst: Pro Stelle zwei
Bewerber

DRK fordert Ausbau – Präsident Seiters verweist auf Chancen für
Flüchtlinge

Osnabrück. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) hat den Ausbau des
Bundesfreiwilligendienstes (BFD) gefordert, der fünf Jahre nach
seiner Einführung „sehr gut angenommen“ werde. „Auf eine Stelle
kommen zwei Bewerber“, sagte DRK-Präsident Rudolf Seiters der „Neuen
Osnabrücker Zeitung“ (Donnerstag). Rund 400 zusätzliche Plätze
könnten allein beim DRK besetzt werden, wenn die Mittel dafür vom
Bund bereitgestellt würden. Ein Ausbau dürfe allerdings nicht zu
Lasten des Freiwilligen Sozialen Jahres gehen.

Rund 11 500 junge Menschen absolvieren laut Seiters derzeit ihr
Freiwilliges Soziales Jahr beim Roten Kreuz – mehr als bei jedem
anderen Anbieter in Deutschland. Hinzu kämen etwa 2800 Plätze beim
Bundesfreiwilligendienst. „Für Flüchtlinge kann ein
DRK-Freiwilligendienst eine gute Chance sein, sich in Deutschland
beruflich zu orientieren und zu integrieren“, sagte Seiters. 600
zusätzliche BFD-Plätze biete das DRK speziell für die Betreuung von
Flüchtlingen beziehungsweise für Flüchtlinge selbst an.

Der Bundesfreiwilligendienst war am 1. Juli 2011 nach der
Aussetzung des Zivildienstes eingeführt worden. Die attraktivsten
Einsatzgebiete sind nach einer internen DRK-Umfrage Krankenhäuser,
Krankentransporte sowie Einrichtungen der stationären und ambulanten
Pflege (insgesamt 39 Prozent) sowie Kindertagesstätten, Kinder- und
Jugendheime (rund 15 Prozent ). Zudem unterstützen 430 Engagierte das
DRK in den Internationalen Freiwilligendiensten.

Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: +49(0)541/310 207

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