NOZ: NOZ: Junge Union mahnt schnelle Umsetzung der Flexi-Rente an

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Junge Union mahnt schnelle Umsetzung der
Flexi-Rente an

„Das ist zukunftsweisend“ – Ziemiak lehnt Pläne für
Lebensleistungsrente ab

Osnabrück. Der Vorsitzende der Jungen Union (JU), Paul Ziemiak,
hat bei der Regierungskoalition die zügige Umsetzung der Flexi-Rente
angemahnt. „Die jetzt vereinbarte Regelung ist lange überfällig“,
sagte Ziemiak der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Donnerstag). Künftig
werde belohnt, wenn Menschen länger arbeiten wollten. „Das ist gut
und zukunftsweisend“, betonte er mit Blick auf die
Koalitionsbeschlüsse.

Es sei dagegen das falsche Signal gewesen, vor allem über frühere
Verrentung zu sprechen. „So nehmen wir uns selbst den Spielraum für
die Zukunft“, warnte der Chef der CDU-Nachwuchsorganisation. Er
lehnte auch die Pläne von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD)
für die Lebensleistungsrente in der gegenwärtigen Form ab. „Menschen
müssen nach lebenslanger Arbeit von ihrer Rente leben können. Das ist
richtig“, sagte er. Aber die Ministerin verteile immer mehr Gelder
„nach dem Gießkannenprinzip“, ohne sich die jeweilige Situation der
Betroffenen anzusehen. Laut Ziemiak dürfen jene, die zusätzlich
privat vorgesorgt hätten, dafür nicht noch bestraft werden. Es müsse
ausgewogene Freibeträge bei der Anrechnung auf die Grundsicherung
geben, meinte er mit Blick auf die Nahles-Pläne.

Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: +49(0)541/310 207

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