NOZ: NOZ: SPD-Generalsekretärin: Doppelpass ist nicht verhandelbar

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SPD-Generalsekretärin: Doppelpass ist nicht
verhandelbar

Barley warnt Unions-Innenminister – „Wir machen keine Rolle
rückwärts“

Osnabrück. SPD-Generalsekretärin Katarina Barley hat Forderungen
der Union nach Abschaffung der doppelten Staatsbürgerschaft
zurückgewiesen. In einem Gespräch mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“
(Donnerstag) erklärte Barley: „Die doppelte Staatsbürgerschaft ist
für die SPD nicht verhandelbar.“ Sie rief die Landesinnenminister der
Union dazu auf, jetzt nicht die Fehler der 60er Jahre zu wiederholen,
als man noch von „Gastarbeitern“ gesprochen habe. „Wir werden keine
Rolle rückwärts in der Integrationspolitik mitmachen“, betonte die
SPD-Generalsekretärin. Sie warnte dringend davor, Innere Sicherheit
und Integration gegeneinander auszuspielen. „Beides brauchen wir“,
sagte sie. Seit Dezember 2014 gilt, dass Kinder ausländischer Eltern,
die in Deutschland geboren und aufgewachsen sind, unter bestimmten
Bedingungen neben der ausländischen Staatsangehörigkeit der Eltern
auch die deutsche dauerhaft behalten können.

Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: +49(0)541/310 207

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