NOZ: NOZ: Städte-und Gemeindebund kritisiert Verdi-Streiks als „unnötige Belastung für die Bürger“

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Städte-und Gemeindebund kritisiert Verdi-Streiks
als „unnötige Belastung für die Bürger“

Landsberg: Unmittelbar vor neuen Tarifverhandlungen gibt es dafür
keinen Grund – „Wir brauchen neue Spielregeln“

Osnabrück. Der Deutsche Städte-und Gemeindebund hat die
Verdi-Streiks an Flughäfen, Kliniken, Kitas und in anderen Bereichen
des öffentlichen Dienstes als „überzogen“ kritisiert. Es gebe einen
Tag vor der Fortsetzung der Tarifverhandlungen keinen Grund,
Bürgerinnen und Bürger durch diese Arbeitsniederlegungen derart zu
belasten, sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg der „Neuen
Osnabrücker Zeitung“ (Donnerstag). Nach seinen Worten sollten neue
Spielregeln vereinbart werden, damit die Gewerkschaften weiter für
ihre Ziele kämpfen könnten, aber das Leben der Menschen nicht unnötig
eingeschränkt werde, zum Beispiel durch das komplette Schließen von
Flughäfen. Viele der jetzt von Warnstreiks Betroffenen hätten dafür
kein Verständnis, sagte Landsberg. Stark treffe es vor allem auch
Eltern, die vor verschlossenen Kitas stünden. Arbeitskampfmaßnahmen
dürften das Gemeinwohl nicht offensichtlich verletzen. Das gelte
besonders in sensiblen Bereichen der Daseinsvorsorge, zum Beispiel
der medizinischen und pflegerischen Betreuung, der Kinderbetreuung
oder dem öffentlichen Nah- und Fernverkehr, betonte der kommunale
Verband.

Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: +49(0)541/310 207

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