NOZ: SexuelleÜbergriffe durch Flüchtlinge: Polizeigewerkschaft fordert härteres Vorgehen

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Sexuelle Übergriffe: Polizeigewerkschaft fordert
härteres Vorgehen

DPolG-Chef Rainer Wendt: „Wer grabscht oder prügelt, den schicken
wir nach Hause“

Osnabrück. Als Vorbeugung gegen massive sexuelle Übergriffe durch
Flüchtlinge wie in der Kölner Silvesternacht fordert die Deutsche
Polizeigewerkschaft (DPolG) ein härteres Vorgehen gegen Asylbewerber
und mehr Video-Überwachung. Vor dem Deutschen Präventionstag, der an
diesem Montag in Magdeburg beginnt, sagte DPolG-Chef Rainer Wendt in
einem Gespräch mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Montag): „Die
Täter müssen eine sofortige Reaktion des Staates spüren.“ Solch
gewalttätige Asylbewerber müssten sofort in Haft kommen und dort den
Ausgang ihres Asylverfahrens abwarten. Aus der Haft heraus müsse dann
die Abschiebung erfolgen. „Das wäre ein deutliches Signal an die
Täter: Wer grabscht oder prügelt, den schicken wir wieder nach
Hause“, sagte Wendt. Bislang würden oft nur die Personalien der Täter
festgestellt und sie blieben auf freiem Fuß. „Dadurch fühlen Täter
sich ermutigt und bestätigt“, kritisierte der Gewerkschaftschef.
Manche tauchten unter.

Wendt forderte, öffentliche Plätze verstärkt mit Video-Kameras zu
überwachen: „Die Beweisführung bei solchen Übergriffen ist extrem
schwierig, deshalb brauchen wir mehr mobile Video-Überwachung.“ Dies
könne auch bei ausgewählten Veranstaltungen erfolgen wie etwa bei
Festivals oder Fußballveranstaltungen. Beim Musikfestival
„Schlossgrabenfest“ in Darmstadt hatten jüngst 26 Frauen sexuelle
Übergriffe von Männern aus dem südasiatischen Raum gemeldet. „Wir
müssen mit weiteren Vorfällen rechnen“, sagte Wendt.

Der 21. Deutsche Präventionstag findet am 6. und 7. Juni in
Magdeburg statt. Das Kongressthema lautet: „Prävention und Freiheit“.
Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler, richtete
aus diesem Anlass einen Appell an die Bundesbürger, auf ihre
Gesundheit zu achten. In einem Gespräch mit der „Neuen Osnabrücker
Zeitung“ (Montag) sagte die CSU-Politikerin: „Es gibt zwar unzählige
Krankheiten, aber nur eine Gesundheit. Daher liegt mir so viel daran,
dass wir Achtsamkeit für die Gesundheit entwickeln.“

Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: +49(0)541/310 207

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