NRZ: Flüchtlinge warnten bereits im Dezember 2015 früh vor Amris IS-Kontakten

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Der Berliner Attentäter Anis Amri ist früher als
bislang bekannt von Mitbewohnern der Asylunterkunft Emmerich als
Sympathisant der Terrororganisation „Islamischer Staat“ (IS)
angezeigt worden. Der Tunesier sei bereits im Dezember 2015 anonym
durch andere Flüchtlinge bei der Ausländerbehörde des Kreises Kleve
ausdrücklich „wegen mutmaßlicher Kontakte zum sogenannten IS“
gemeldet worden, erklärte die Kreisverwaltung Kleve am Freitag
gegenüber der Neue Ruhr/Neue Rhein Zeitung (NRZ, Samstagsausgabe).
Diese Anzeige sei sofort der zuständigen Staatsschutzdienststelle NRW
zugleitet worden. Am 3. Dezember 2015 sei der Kreis Kleve „informell
telefonisch darauf hingewiesen worden, dass Herr Amri im Fokus der
Sicherheitsbehörden steht“. Bereits im Oktober 2015 hatte ein
Zimmernachbar Amris gemeldet, dass dieser Handy-Fotos von schwarz
gekleideten Personen mit Kalaschnikow besitze. Die Polizei erstellte
einen „Prüffall Islamismus“. Wie die Ausländerbehörde Kleve
erklärte, seien es auch Mitbewohner gewesen, die darauf hingewiesen
hätten, dass es sich bei Amri „aufgrund seines Dialekts nicht um
einen Ägypter handelte“. Der spätere Attentäter, der insgesamt 14
verschiedene Identitäten nutzte und allein in NRW zwischen Juli und
Oktober 2015 in mehreren Asyl-Registrierstellen vorstellig wurde, gab
sich unter anderem als Ägypter aus.

Pressekontakt:
Neue Ruhr Zeitung / Neue Rhein Zeitung
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