NRZ: NRW-Behörden registrierten 2014 weniger Beißattacken von Hunden – in knapp 800 Fällen wurden Menschen verletzt

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Die Zahl der aktenkundigen Beißattacken von Hunden
auf Menschen ist in Nordrhein-Westfalen etwas zurückgegangen. Im Jahr
2014 verzeichneten die Behörden 798 Vorfälle, bei denen Menschen
verletzt wurden – 60 weniger als im Jahr 2013. Die Folgen waren im
Einzelfall schwerwiegend. Bei 1270 Vorfällen wurden andere Tiere
verletzt (-28 gegenüber 2013). Das geht aus einer Auswertung von
kommunalen Berichten hervor, die das NRW-Umweltministerium nun
veröffentlicht hat. Fakten für 2014: Die Behörden ahndeten 4110
Ordnungswidrigkeiten und leiteten 87 Strafverfahren ein. Sogenannte
Kampfhunde verletzten insgesamt 17 Mal Menschen und 46 Mal andere
Tiere. NRW-weit waren in der Kategorie rund 7250 Hunde registriert,
10 % weniger als im Vorjahr. Besonders auffällig: American Staffords.
Für zehn weitere Rassen sehen die Behörden ein besonderes
Gefährdungspotenzial (knapp 9400 registrierte Tiere). 29 Mal wurden
hier Menschen verletzt, 46 Mal Tiere. Besonders auffällig waren
Mastino Espanols. In der Kategorie „große Hunde“ (485 000
registrierte Tiere) gab es 657 Vorfälle mit verletzten Menschen, 1099
mit verletzten Tieren. Die meisten Vorfälle (insgesamt 288) gab es
mit Schäferhunden. Beißen können bekanntlich aber auch kleine Hunde
(174 Attacken mit Verletzungen).

Pressekontakt:
Neue Ruhr Zeitung / Neue Rhein Zeitung
NRW-Redaktion

Telefon: 0201/8042787

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