NRZ: Weniger Bürokratie! – ein Kommentar von MICHAEL MINHOLZ

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Vier von fünf Putzhilfen arbeiten schwarz, sagt das
Institut der deutschen Wirtschaft. Wenn man sich umhört, beschleicht
einen das Gefühl, dass das noch untertrieben ist. Viele von denen,
die zu Hause schwarz putzen lassen, nehmen das schlechte Gefühl in
Kauf, dass die Haushaltshilfe beispielsweise nicht versichert ist,
wenn sie von der Leiter fällt. Der Grund: Die Hürden für eine legale
Beschäftigung sind zu hoch. Was wir auf „Arbeitgeberseite“ brauchen,
um sauber zu bleiben, ist weniger Anmeldungs-Bürokratie. Wer seine
Putzhilfe heute legal beschäftigen möchte, muss sich mit viel
Papierkram herumärgern, und das langfristig. Zum anderen muss es mehr
Anreize geben, die Kosten, die durch die legale Beschäftigung
anfallen, steuerlich abzusetzen. Auf „Arbeitnehmerseite“ bräuchten
wir großzügigere Regelungen für Minijobs. In keinerlei Hinsicht ist
Besserung in Sicht. Leider.

Pressekontakt:
Neue Ruhr Zeitung / Neue Rhein Zeitung
Redaktion

Telefon: 0201/8042616

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