Nur noch 120 auf der Autobahn? / „Pro& Contra“ am Donnerstag, 1.6., 22 Uhr im SWR Fernsehen / Mitdiskutieren und abstimmen im Radio und im Netz (FOTO)

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Die Frage „Tempolimit 120 auf allen Autobahnen?“ diskutieren
Sachverständige und Experten in der Sendung „Pro & Contra“ am 1. Juni
ab 22 Uhr live im SWR Fernsehen. Die Zuschauerinnen und Zuschauer
können mitdiskutieren und abstimmen.

Der Streit um ein generelles Tempolimit auf Autobahnen hat wieder
Fahrt aufgenommen. Der baden-württembergische Verkehrsminister
Winfried Hermann (Grüne), möchte Tempo 120 auf zwei
Autobahnabschnitten in seinem Bundesland testen. Das Projekt sollte
bereits im Mai starten. Doch noch bevor Hermann richtig Gas geben
konnte, bremste ihn Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU)
aus. Er verwies auf die Zuständigkeit des Bundes für die Autobahnen.
Hermann hält allerdings an seinem Modellprojekt fest, mit dem er vor
allem Raser aus der benachbarten Schweiz stoppen will. Dort drohen
Temposündern hohe Strafen.

Auch im Nachbarland Rheinland-Pfalz wäre in der rot-grün-gelben
Koalition ein solches Tempolimit-Projekt nicht machbar. Der neue
Verkehrsminister Volker Wissing (FDP), Contra-Anwalt in der „Pro &
Contra“-Sendung, lehnt eine allgemeine Geschwindigkeitsbegrenzung auf
Autobahnen rigoros ab.

Noch immer ist Rasen Ursache Nummer 1 für tödliche Unfälle.
Dennoch spaltet das Thema „Tempolimit“ nicht nur die politische
Landschaft, sondern die Gesellschaft generell. Einer Umfrage zufolge
ist eine knappe Mehrheit der Deutschen zwar für ein Tempolimit von
150. Bei Tempo 130 aber schlägt das Pendel schon um, eine knappe
Mehrheit ist dagegen. Bei 120 ist die Ablehnungsquote noch etwas
höher. Insgesamt ist der Anteil der Befürworter eines Tempolimits
unter Frauen deutlich größer als unter Männern.

Warum bildet Deutschland eine weltweite Ausnahme beim Tempolimit?
Ist Tempo 120 besser für Umwelt, Nerven und Verkehrssicherheit? Gibt
es nicht jetzt schon genügend Geschwindigkeitsbegrenzungen? Diesen
und vielen anderen Fragen geht Moderatorin Birgitta Weber nach,
gemeinsam mit ihren Gästen in „Pro & Contra“ am 1. Juni um 22 Uhr
live im SWR Fernsehen und im Internet.

Zwei Anwälte und zwei Sachverständige versuchen in 45 Minuten, die
45-köpfige Jury im Studio und die Zuschauerinnen und Zuschauer am
Fernseher und im Internet von jeweils ihrer Haltung zu überzeugen.

Die Anwälte – „pro“: Matthias Gastel, Grüne,
Bundestagsabgeordneter aus Filderstadt und Verkehrsexperte, „contra“:
Dr. Volker Wissing, FDP, Verkehrsminister in Rheinland-Pfalz. Die
Sachverständigen – „pro“: Dr. Helga Schmadel, Vorsitzende
Verkehrsclub Deutschland (VCD) Rheinland-Pfalz; „contra“: Prof. Dr.
Alexander Eisenkopf, Zeppelin-Lehrstuhl für Wirtschafts- und
Verkehrspolitik, Friedrichshafen

Im Studio zeichnet die Jury zu Beginn und am Ende der Sendung per
TED-Geräten ein Stimmungsbild. Wer hat es geschafft,
Meinungsänderungen herbeizuführen? Kommentieren, diskutieren und
Fragen an die Akteure stellen kann man vor und während der Sendung
auf swr.de/proundcontra, auf Facebook und Twitter (#proundcontra).
Auch in den Hörfunkprogrammen SWR1 Rheinland-Pfalz und SWR1
Baden-Württemberg kann man mitdiskutieren und abstimmen.

Fotos über ARD-Foto.de

Pressekontakt: Sibylle Schreckenberger, Tel. 06131 929 32755,
sibylle.schreckenberger@SWR.de

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