Nur vier Prozent der Deutschen sind Smartphones wichtig

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Stuttgart, 09. Mai 2016. Emotionale Werte wie Gesundheit, Familie und Kinder, Liebe und Partnerschaft – das sind die Dinge, die den Deutschen im Leben wichtig sind. Nicht einmal jedem zweiten Deutschen ist finanzieller Wohlstand wichtig und gänzlich abgeschlagen in der Werteskala sind gutes Aussehen, Smartphones & Co, Mode, repräsentatives Wohnen sowie die sozialen Medien. Und die Werte sind keine Frage des Alters ist, sondern in allen Altersgruppen sind die emotionalen Werte für die Bundesbürger erheblich wichtiger, als die Dinge, die man mit Geld erwerben kann. Dies ist ein weiteres Ergebnis der neu aufgelegten Studie Trusted Brands, die Reader’s Digest zusammen mit dem Aachener Institut Dialego durchgeführt hat. Die 4.000 bevölkerungsrepräsentativ Befragten haben sich eindeutig positioniert – emotionale Werte stehen weit vor finanziellem Wohlstand.

Kaum Unterschiede zwischen Frauen und Männern in Sachen Wertevorstellung

Die Forscher haben für die Befragung 19 verschiedene Aspekte im Leben vorgegeben und die Befragten gebeten, daraus ihre persönlichen Top 5 wichtigsten Werte zu wählen. Während den Jüngeren Liebe und Partnerschaft ganz besonders wichtig sind, spielen im Alter eher der gesicherte Wohnraum und die Gesundheit eine übergeordnete Rolle. Der berufliche Erfolg ist im Durchschnitt nur jedem fünften Deutschen wichtig, allerdings ist die Karriere in jüngeren Jahren noch eher im Fokus – in der Altersgruppe der 18 bis 29-Jährigen ist sie gut 35 Prozent wichtig. Dass Frauen anders ticken als Männer, kann man, zumindest auf der Grundlage der Studie, nicht erkennen – ihre Wertevorstellungen stimmen weitgehend überein. Einzige Ausnahme: Für fast jede vierte Frau haben Haustiere einen hohen Stellenwert, während für die deutschen Männer eher der Sport und ihre Hobbys wichtig sind. Knapp ein Drittel der Bevölkerung findet, dass „Essen und Trinken“ im Leben wichtig ist, ein knappes Viertel hängt sein Herz an Reisen und will die Welt entdecken. Für lediglich drei bis sechs Prozent der Deutschen sind gutes Aussehen, Smartphones & Co, Mode, repräsentatives Wohnen sowie die sozialen Medien wichtig. Nur jüngere Frauen legen mit zwölf Prozent mehr Wert auf ihr äußeres Erscheinungsbild.
Vertrauen in Familie und Freundeskreis besonders groß

Dass der engere Familien- und Freundeskreis eine große Rolle für das Vertrauen in allen Lebenslagen spielt, zeigt sich auch darin, dass sich die meisten selbst bei Kaufentscheidungen am ehesten auf persönliche Empfehlungen verlassen. Zwei Drittel setzen dieses Vertrauen eher in Familie und Freunde als auf andere Quellen. Die Studie ermittelte zudem in verschiedenen Produktkategorien, welchen Marken die Deutschen großes Vertrauen schenken.

Zu den Top vertrauenswürdigsten Marken der Deutschen zählen Markenklassiker wie Bahlsen, Bosch, Nestlé, Nivea, Persil, Rotkäppchen-Sekt genauso wie Vertreter der jüngeren Produkt-Generationen wie Samsung. VW kann sich ebenfalls immer noch ganz vorn im Konsumenten-Vertrauen platzieren.

Reader’s Digest zeichnet jährlich auf Basis dieser Konsumentenstudie die vertrauenswürdigsten Marken Deutschlands mit dem Pegasus Award aus. Die Preisverleihung findet im Herbst statt. Reader’s Digest hat die Initiative zur Untersuchung des Markenvertrauens und der Trusted Brands aus Sicht von Konsumenten 2001 gestartet. Das deutsche Monatsmagazin Reader‘s Digest hat eine Auflage von über 330.000 verkauften Exemplaren und zwei Millionen Leser. Das Magazin gehört zum weltweit operierenden Konzern Trusted Media Brands (TMB). Das Medien- und Direktmarketingunternehmen ist in 44 Ländern mit eigenen Niederlassungen vertreten.

Weitere Informationen zur Studie gibt es unter www.rd-markengut.de

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