Ohoven: Arbeitsmarktpolitik der Bundesregierung gefährdet Wettbewerbsfähigkeit

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Zum Beschluss der Mindestlohnkommission, der
Bundesregierung eine Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns auf 8,84
Euro/Stunde vorzuschlagen, erklärt Mario Ohoven, Präsident des
Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW):

„Auch ohne die angekündigte Erhöhung des Mindestlohns auf 8,84
Euro pro Stunde stellt allein die Mindestlohnbürokratie eine
erhebliche Belastung für den Mittelstand dar. Mit Mindestlohn,
Lebensleistungsrente, Regulierung von Werkverträgen und Zeitarbeit
sowie Sozialabgaben bald über der 40-Prozent-Marke verfolgt die Große
Koalition eine rückwärtsgewandte Arbeitsmarktpolitik auf Kosten
unserer Wettbewerbsfähigkeit.

Bisher täuscht die gute wirtschaftliche Lage noch darüber hinweg,
aber die enormen Kosten werden bei einem wirtschaftlichen Abschwung
voll auf die Beschäftigung durchschlagen. Forderungen nach 10 Euro
und mehr pro Stunde sind daher verantwortungslos. Gerade in
wirtschaftlich schwachen Regionen und Branchen ist dies
kontraproduktiv.

Vor allem dürfen die Ausnahmen vom Mindestlohn nicht angetastet
werden. Mindestlohn und Regulierung der Zeitarbeit bleiben Barrieren
für den Einstieg von Langzeitarbeitslosen und Geringqualifizierten in
den Arbeitsmarkt. Diese Hürden dürfen nicht noch weiter erhöht
werden. Stattdessen sollten auch für andere Gruppen wie Flüchtlinge
ohne Ausbildung und Beruf entsprechende Ausnahmeregelungen geschaffen
werden.“

Pressekontakt:
BVMW Pressesprecher
Eberhard Vogt
Tel.: 030 53320620
Mail: presse@bvmw.de

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