Ohoven: Deutschland darf digitale Zukunft nicht verschlafen

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„Deutschland darf bei der Digitalisierung
nicht auch noch die zweite Halbzeit verschlafen. Die Mittelständler
müssen die Chancen der Digitalisierung erkennen und nutzen, um ihre
Unternehmen fit für die Zukunft zu machen“, erklärte der Präsident
des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW), Mario Ohoven,
heute in Mönchengladbach auf einer Veranstaltung der Reihe
„mittelstand DIE MACHER“.

Die Bundeskanzlerin habe zu Recht den Mittelstand davor gewarnt,
die Herausforderungen einer digitalisierten Wirtschaft und
Gesellschaft zu verschlafen. Es sei ein Alarmzeichen, so Ohoven, dass
rund ein Drittel der Klein- und Mittelbetriebe nicht mit einer
eigenen Website im Internet vertreten sind. Ebenso viele
Mittelständler hätten in einer Umfrage erklärt, für sie sei das Thema
Digitalisierung überhaupt nicht relevant. Allerdings müsse auch die
Politik ihre Hausaufgaben machen, sagte der Mittelstandspräsident.
„Konkret heißt das, dass die Bundesregierung dem Ausbau des
Breitbandnetzes Priorität einräumen muss. Ganze Regionen sind noch
immer weiße Flecken auf der digitalen Landkarte Deutschlands.“

Mit Blick auf den ver.di-Digitalisierungskongress am heutigen Tage
forderte Ohoven die Gewerkschaften auf, gemeinsam mit den
Unternehmern die Beschäftigten auf die digitale Arbeitswelt von
morgen vorzubereiten. Niemand müsse Angst vor der Digitalisierung
haben. „Wir wissen aus aktuellen Studien, dass in den nächsten zehn
Jahren bis zu 670.000 neue Jobs entstehen könnten, wenn alle
Unternehmen konsequent auf moderne IT setzen“, betonte
Mittelstandspräsident Ohoven.

Infos: www.mittelstand-die-macher.de

Pressekontakt:
BVMW Pressesprecher
Eberhard Vogt
Tel.: 030 /53 32 06 20
Mail: presse@bvmw.de

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