Ohoven schlägt Flüchtlingsrat beim Bundeskanzleramt vor

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„Zur Lösung der drängendsten Probleme durch den
Massenzustrom von Flüchtlingen nach Deutschland gehören Politik und
Wirtschaft an einen Tisch. Deshalb schlagen wir einen Flüchtlingsrat
beim Bundeskanzleramt vor. Entscheidend ist die Einbindung des
Mittelstands, weil Klein- und Mittelbetriebe die Mehrzahl der
Ausbildungs- und Arbeitsplätze für Flüchtlinge zur Verfügung
stellen.“ Dies erklärte Mario Ohoven, Präsident des Bundesverbandes
mittelständische Wirtschaft (BVMW), in der „phoenix Runde“ am
gestrigen Abend.

Ohoven warnte in der PHOENIX-Diskussion vor übertriebenen
Erwartungen. Der viel zitierte syrische Arzt stelle die Ausnahme dar.
Nicht einmal jeder zehnte Flüchtling sei direkt in Arbeit oder
Ausbildung vermittelbar, so der Mittelstandspräsident. „Die
Flüchtlinge von heute können bestenfalls die Fachkräfte von
übermorgen sein.“

Er betonte zugleich die Bereitschaft des Mittelstands, seinen
Beitrag zur Integration von Flüchtlingen zu leisten. So habe der BVMW
Thüringen aus dem Flüchtlingsgipfel der Landesregierung heraus ein
Modellprojekt für jüngere Asylsuchende initiiert. In Kooperation mit
der Agentur für Arbeit, Behörden sowie Schulen vor Ort werden für
junge Flüchtlinge individuelle Förderprogramme entwickelt, um sie fit
für eine reguläre Ausbildung zu machen. Ohoven: „Das Thüringer
Beispiel ist modellhaft für die Zusammenarbeit von Wirtschaft und
Politik. Was im Land funktioniert, sollte auch auf die Bundesebene
übertragen werden.“

Hier der Link zur „phoenix Runde“ vom gestrigen Abend:
http://bit.ly/1MvXwVb

Pressekontakt:
BVMW Pressesprecher
Eberhard Vogt
Tel.: 030 53320620
Mail: presse@bvmw.de

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