Ohoven: „Steigende Arbeitskosten in Zeiten zunehmender Unsicherheit sind Gift für Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit.“

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Zu dem heute vom Statistischen Bundesamt
veröffentlichten EU-Arbeitskostenvergleich 2015 erklärte
Mittelstandspräsident Mario Ohoven: „Die Entwicklung der
Arbeitskosten droht aus dem Ruder zu laufen. Tarifparteien und
Politik müssen an einem Strang ziehen, damit die Früchte der
beschäftigungsorientierten Lohnpolitik nicht langsam aber sicher
wieder zunichtegemacht werden. Gerade in Zeiten zunehmender
Unsicherheit durch den möglichen Brexit, die sich zuspitzende
Griechenlandkrise, weltweit wachsender Vorbehalte gegen Freihandel
und die sich verstetigende Nachfrageschwäche der wirtschaftlich
angeschlagenen BRIC-Staaten, darf die Wettbewerbsfähigkeit der
deutschen Volkswirtschaft nicht zusätzlich belastet werden.“

Mit durchschnittlich 32,70 Euro Stundenlohn in der
Privatwirtschaft und 38 Euro im Verarbeitenden Gewerbe zählt
Deutschland zu den Hochlohnländern in der Europäischen Union.
Insbesondere das stark im internationalen Wettbewerb stehende
Verarbeitende Gewerbe steht im EU-weiten Vergleich mit Platz 4 in der
Spitzengruppe. Eine Stunde Arbeit ist hier 44 Prozent teurer als im
EU-Durchschnitt. „Die Tarifparteien sollten daher wieder das
Erfolgsrezept moderater Lohnabschlüsse aufgreifen und der Gesetzgeber
den Empfehlungen der Wirtschaftsweisen folgen und die Abgaben auf
Arbeit durch Strukturreformen in den Sozialversicherungen senken“, so
Ohoven.

Pressekontakt:
Eberhard Vogt
Pressesprecher
030 533206-20
eberhard.vogt@bvmw.de

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